Die Demokratische Initiative (DI) ist ein Bündnis aus Parteien, Kirchen, karitativen Einrichtungen, Gewerkschaften und weiteren relevanten Gruppen Gelsenkirchens, das für ein demokratisches Miteinander in Gelsenkirchen eintritt. Gegründet im Dezember 1992 als Reaktion auf die Brandanschläge in Hoyerswerda, Mölln und Rostock-Lichtenhagen bekennt die DI bis heute Farbe für Vielfalt und gegen braune Einfalt. Wir lassen nicht zu, dass Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Sprache, Religion, Überzeugung oder einer Behinderung diskriminiert, beleidigt, verletzt oder gar ermordet werden.

Wir dulden keinen Antisemitismus, keine Schändung von Friedhöfen, religiösen und kulturellen Einrichtungen Die Demokratische Initiative ruft alle Bürgerinnen und Bürger Gelsenkirchens auf, jeder Form von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt entgegenzutreten. Wachsamkeit, Nachbarschaftshilfe, Mut, Zivilcourage und Engagement im Alltag finden unsere Unterstützung.

Denn wir wollen in Gelsenkirchen deutlich werden lassen:

Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Hass in Gelsenkirchen - Mit uns nicht!
Wir rufen alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener auf: Beziehen Sie Stellung!

Schwerpunkt der Demokratischen Initiative

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Demokratischen Initiative ist das Gedenken an die Opfer der Gräueltaten der Nationalsozialisten in der Pogromnacht des Jahres 1938. Die Demokratischen Initiative organisiert die alljährliche Gedenkveranstaltung zum 9. November. Darüber hinaus engagiert sich die Demokratischen Initiative gegen antidemokratische Tendenzen, z.B. durch Aktionen gegen Aufmärsche oder Kundgebungen rechtsextremistischer Gruppierungen, und wirbt vor Wahlen dafür, das Wahlrecht nicht ungenutzt zu lassen und die demokratischen Parteien zu stärken. Gemeinsam mit dem Gelsenkirchener Institut für Stadtgeschichte (ISG) initiiert und trägt die Demokratischen Initiative eigene Projekte wie etwa die “Erinnerungsorte”.